Hades ist gerade erschienen, Rogue Legacy 2 ist im Early Access verfügbar und Spelunky 2 kommt nächste Woche – eine gute Zeit für Roguelikes! Aber warum sind sie so beliebt und was ist eigentlich dieses Rogue, nach dem sie alle heißen? Wir tasten uns durch die großen Titel des Genres und werfen einen psychologischen Blick auf die Freude am Scheitern.

Titelbild: Mossmouth / BlitWorks [Spelunky 2]

In Roguelikes gehört das Scheitern zum Programm. Die Frage ist nur: hat es an uns gelegen oder war das Spiel unfair? Haben wir kein Talent für Platformer oder ist das Spiel bloß schlecht designt? Die Zuschreibung von Ursachen für einen Erfolg oder Misserfolg heißt in der Psychologie Kausalattribution. Ob Rückschläge an unserem Selbstwert kratzen oder einfach an uns abprallen, hängt auch davon ab, welche Ursachen wir ihnen zuschreiben – im analogen Leben wie auch im digitalen Spiel.

Ein Blick in die differenzielle Psychologie zeigt außerdem: Nicht alle Menschen haben die gleichen Vorlieben. Wir werfen einen Blick auf das Gamer Motivation Model von Quantic Foundry und prüfen, zu welchen Spieler*innentypen das Roguelike-Genre passt.

TLDR
  • [0:01:50] Woher kommt der Name “Roguelike”?
  • [0:03:56] Wir teilen unsere Erfahrungen mit dem Genre
  • [0:10:00] Typische Design-Elemente
  • [0:15:53] Berlin Interpretation & andere Definitionsmerkmale
  • [0:21:31] Verben des Handelns
  • [0:36:52] Phänomenologische Differenzierung: Roguelike vs. Roguelite
  • [0:58:08] Grenzfälle: Ist das noch ein Roguelike?
  • [1:08:43] Warum spielen wir Roguelikes trotz Frust?
  • [1:31:35] Gamer Motivation Model: Für welche Spieler*innentypen sind Roguelikes geeignet?
  • [1:42:08] Wann gelingen Roguelikes?
  • [1:49:13] Zusammenfassung & Abmoderation
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One comment on “Roguelikes und die Psychologie des Scheiterns – Podcast E012

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  1. […] wir das eine oder andere Mal schon über das Gamer Motivation Model gesprochen hatten, haben wir uns jetzt auch selbst an den […]

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