Suizidalität, sexualisierte Gewalt, Alkohlismus und rechtsextreme Radikalisierung. Das sind die Themen des FMV-Adventures Jessika von dem deutschen Entwicklerteam TriTrie Games. Wir haben mit Pierre Schlömp, dem Game Designer von Jessika, über sein Spiel und die schwierigen Themen darin gesprochen. Bitte hört den Podcast nur, wenn ihr euch mit den Themen wohlfühlt. Wenn es euch nicht gut geht oder ihr Suizidgedanken habt, dann ruft jetzt die Telefon-Seelsorge an: 0800 1110111.

Titelbild: Jessika / TriTrie Games

In Jessika sollt ihr den Suizid der gleichnamigen Figur untersuchen. Ihr Vater hat euch beauftragt, ihren Laptop zu knacken, ihre privaten Dateien zu entschlüsseln und den Gründen für ihren Suizid auf die Spur zu kommen. Mit Bildern und Videos, die mit einer Schauspielerin aufgezeichnet wurden, wird Jessikas Geschichte beim Spielen real und greifbar. Umso schwerer wiegen aber auch die einschneidenden Themen des Adventures. Game Designer Pierre Schlömp spricht mit uns über die Geschichte und die schwierigen Entscheidungen bei der Entwicklung des Spiels.

Zu Gast
TLDR
  • Vorstellung von Pierre Schlömp / TriTrie Games
  • Was für ein Spiel ist Jessika?
  • Wen spielen wir in Jessika?
  • Suizid und Inhaltswarnungen
  • Sexualisierte Gewalt
  • Radikalisierungsprozesse in Jessika
  • Datenschutz, Privatssphäre und Ethik
Psychologische Konzepte
Games in der Folge
  • Jessika | Steam
  • The Suicide of Rachel Foster | Steam
Weitere Links
In eigener Sache

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4 comments on “Suizid und Radikalisierung in Jessika – Podcast E015

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Comments

  1. Avatar Bjørn Dez 21, 2020

    Ich finde es etwas schwierig, bei solch ernsten Themen nun all zu viel zu sagen. Die Folge hat mir jedenfalls sehr gefallen. Ich habe das Gefühl bekommen, dass jede Menge Recherche und Überlegung hinter dem Spiel steht, außerdem sind das lauter wichtige Themen und ich habe Spiele schon immer als ein Generalmedium begriffen, wie es Bücher und Filme auch sind – es gibt eigentlich nichts, was darin nicht zum Thema werden kann. Ob das jeweils sein muss, sei dahingestellt. Hier wirkt das aber sehr sinnvoll und gut umgesetzt. Wohlgemerkt: Gespielt habe ich das Spiel noch nicht, aber einen Eindruck durch die Folge bekommen. Die Folge selbst gefällt mir auch deshalb, weil Ihr ein paar moralische Fragen ausbuchstabiert. Und es freut mich, dass Ihr auch sprachlich sensibel mit den Themen umzugehen versucht. Macht auch diesbezüglich bitte so weiter!

    • Jessica Kathmann Jessica Kathmann Dez 30, 2020

      Lieber Bjørn,

      vielen Dank auch für diesen lobenden Kommentar! Uns hat die Folge auch richtig viel Spaß gemacht und es war toll zu hören, wie viel Recherchearbeit seitens TriTrie-Games im Spiel steckt.
      Danke auch für die Ermutigung, mit dem Thema der Sprachsensibilität so weiter zu machen. Das ist uns auch in der Tat ein Anliegen!

      LG,
      Jessica