In der neuen Podcast-Folge machen wir uns auf die Suche nach Cyberkriminalität in Gaming-Räumen und stellen fest: vieles davon ist Normalität. Beleidigungen beim Spielen, Verfassungsfeindliche Symbole in Gaming-Communities, Phishing, Betrugsversuche und sexuelle Belästigung gehören oft zum digitalen Alltag. Auch Spiele-Communities sind meist unzureichend geschützt, was insbesondere für Kinder zur Gefahr werden kann. Im Gespräch mit dem Cyberkriminologen Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger ergründen wir Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen.

Titelbild: Overkill Software / Starbreeze Studios [Payday 2]

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Kindern und Jugendlichen, die auch in digitalen Räumen besonders schutzbedürftig sind. Aber wie lässt sich ein solcher Schutz – nicht nur für Kinder – etablieren? Wer trägt die Verantwortung? Was können die (Gaming-)Communities selbst dazu beitragen?

Cybergrooming als besondere Gefahr in digitalen Räumen

Thomas-Gabriel Rüdiger hat sich in seiner Dissertation intensiv mit einer besonders gravierenden Form von Cyberkriminalität beschäftigt: dem sogenannten Cybergrooming, also der onlinebasierten Anbahnung des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Solche Versuche gehören für Kinder und Jugendliche oft zum Alltag in Online-Medien und werden nur selten der Polizei gemeldet. Wir sprechen mit Thomas-Gabriel Rüdiger über die Rolle von Plattformbetreibern, welchen Beitrag Medienkompetenzvermittlung leisten kann und was Eltern unternehmen können.

Zu Gast
TLDR
  • Vorstellung Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger
  • Wir sprechen über Formen von Cyberkriminalität
  • Berührungspunkte mit Cyberkriminalität im Alltag
  • Cyberkriminalität in Gaming-Räumen
  • Cybergrooming und sexuelle Belästigung
  • Verantwortung von Erwachsenen beim Online-Gaming mit Kindern
  • Welche Gegen- und Schutzmaßnahmen sollten wir treffen?
  • Wer kann etwas tun? Wer ist in der Verantwortung?
Links zur Folge
In eigener Sache

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