Verteufelt von den Einen, hochgelobt von den Anderen: Können Videospiele der psychischen Gesundheit schaden oder nutzen? Immer wieder fallen Stichworte wie “Computerspielabhängigkeit” oder “Toxische Communities”. Andererseits wurden insbesondere zu Beginn der Corona-Pandemie die positiven Aspekte von Games auf die mentale Gesundheit hervorgehoben: das gemeinsame Spielen, Ablenkung oder Fitness-Steigerung durch Exer-Games. In dieser Episode ordnen wir überblicksartig die möglichen positiven und negativen Einflüsse psychologisch ein.

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Psychische Erkrankungen sind noch immer stigmatisiert. Umso wichtiger ist eine gute und einfühlsame Repräsentation von mentaler Gesundheit in den Medien. Wir haben uns gefragt: Wie wird Mental Health in Games aufgegriffen und dargestellt? Welche Spiele zeigen psychische Störungen und wie gehen sie damit um? Wir geben einen Überblick über gelungene und schädliche Darstellungen von Mental-Health-Themen und diskutieren ihre Wirkungen.

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Von der Schulhofschlägerei bis zu Attentaten: Games wie Counter Strike werden für verschiedenste Gewalthandlungen verantwortlich gemacht. Doch lässt sich wissenschaftlich tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewalthaltigen Games und Aggression finden? Gemeinsam mit dem Kriminalpsychologen Merten Neumann (KFN) ordnen wir die Studienlage ein.

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Aggression und Games: Seit es digitale Spiele gibt, steht die Befürchtung im Raum, dass sie einen schädlichen Einfluss auf uns haben könnten. Macht spielen aggressiv? Führen gewalthaltige Games zu mehr Gewalt in der physischen Welt? Sind sie vielleicht sogar verantwortlich für Morde an Schulen? Gemeinsam mit dem Kriminalpsychologen Merten Neumann (KFN) wagen wir einen eingehenden Blick in die Aggressionsforschung.

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Ein junges Mädchen gefangen in einer albtraumhaft anmutenden Psychiatrie zur Zeit des Nationalsozialismus: Im Horror-Point-and-Click-Adventure Fran Bow verarbeitet Creator Natalia Figueroa in einem abgewandelten Szenario nach eigenen Angaben persönliche Erfahrungen. Das Spiel erzählt von grausamen Experimenten, dunklen Geheimnissen und einem Kind mit besonderen Fähigkeiten, das versucht, dem Albtraum zu entrinnen. Dabei helfen Frans geliebte Katze Mister Midnight und experimentelle Medikamente.

Titelbild: Fran Bow, Killmonday Games AB

Psychische Erkrankung und psychiatrische Institutionen

Gemeinsam mit Stefan Heinrich Simond, der zur Darstellung psychischer Erkrankungen und psychiatrischer Institutionen in Videospielen promoviert, analysiert Jessica das Spiel: Wie wird Frans Psychose dargestellt, wie die psychiatrische Einrichtung? Wie können wir die verschiedenen Realitäten verstehen, in denen wir uns im Spiel aufhalten und was sagen sie womöglich über die menschliche Existenz aus? Das Spiel wartet mit eindrucksvollen und bedrückenden Bildern auf, deren Analyse lohnt.

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In Walking Simulators läuft man so herum – oder? Vielleicht ist die Bezeichnung irreführend. In diesen meist narrativen Spielen geht es zwar um Exploration, aber das Gehen spielt dabei die kleinste Rolle. In dieser Folge fragen wir uns, was in den Spieler:innen passiert, wenn auf dem Bildschirm mal nicht so viel passiert. Außerdem diskutieren wir den Begriff und mögliche Alternativen.

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Wir feiern ein kleines Jubiläum – 25 Folgen Behind the Screens! Wie in Folge zehn zur Zukunft von Games und Psychologie nehmen wir das zum Anlass, gemeinsam ein paar Thesen zu diskutieren: Wo kann die Psychologie bei der Spielentwicklung helfen? Dabei sprechen wir über Crunch, Ausbeutung, Manipulation, die Darstellung von Mental-Health-Themen, Empathie und einiges mehr.

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Welche Fähigkeiten benötigen wir, um digitale Spiele zu verstehen? Was macht Games leichter oder schwieriger lesbar? Und wie wichtig ist unsere spielespezifische Medienkompetenz für eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben? Gemeinsam mit dem Spieleforscher Dr. Hanns Christian Schmidt sprechen wir über Game Literacy aus Perspektive der Psychologie und der Games Studies.

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Träume und Games haben einiges gemeinsam: In beiden können wir Sachen erleben, die in der physischen Welt unmöglich sind. Wir können eigene Welten erschaffen und für einen Augenblick in ihnen leben. Kein Wunder, dass wir mitunter auch von Games träumen. Aber warum träumen wir vom Spielen oder spielen im Traum? Warum träumen wir überhaupt – und können wir unsere Träume lenken? Das und mehr hört ihr in dieser Episode.

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“Duru ist ein Spiel über Graumulle und Depression” steht auf der Steam-Seite des Spiels. Das deutsche Indie-Studio Twisted Ramble Games leistet mit Duru einen Beitrag dazu, Vorurteilen und Stigmatisierung von Depression zu entgegnen. Für diese Folge haben wir mit den Entwicklerinnen über ihr Spiel und mentale Gesundheit gesprochen.

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