Life is Strange tut es, Night in the Woods tut es und noch viele weitere Spiele: Themen rund um das Erwachsenwerden aufgreifen. Gerne wird dieses Heranwachsen als Coming of Age bezeichnet. Wikipedia definiert es als »die Entwicklung des Menschen von der Kindheit hin zum vollen Erwachsensein«. Aber was ist »volles Erwachsensein« eigentlich und wann und wie erreichen wir es? Und gelingt es Games, diesen komplexen Prozess adäquat darzustellen? Das besprechen wir mit unserem Gast Wendy Zelling, die zu Videospielen als Verhandlungsmedium von Adoleszenz promoviert.

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Horror genießt gegenüber den vielen anderen Genres einen Vorteil: es aktualisiert sich jedes Jahr durch Halloween. Dieses Jahr wird seine Relevanz durch zahlreiche Ankündigungen noch erhöht: Resident Evil 4, Silent Hill 2, Dead Space und mehr. Was oft als Trash gilt, eignet sich besonders gut zur Verhandlung von Wertvorstellungen – diese Auffassung vertreten jedenfalls Eugen Pfister und Arno Görgen von der Hochschule der Künste in Bern. Doch wie kommt das Politische ins Horrorspiel? Für diese Halloween-Folge haben wir mit den beiden gesprochen.

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Es gibt Spiele, da flutscht es nicht. Die Steuerung ist schwammig, Münus sind umständlich oder es gibt Stolpersteine im Gameplay, die uns einfach wütend machen. In dieser Folge widmen wir uns dem schlechten Spieldesign, den störenden Ecken und Kanten und den ludonarrativen Unfällen, die wir lieber vermeiden würden. Mit psychologischen Theorien versuchen wir, den Problemen auf die Spur zu kommen.

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Die Findung einer eigenen Identität gilt als zentrale Entwicklungsaufgabe junger Menschen. Anders als zuvor ist die Identitätsentwicklung in der Postmoderne weniger stark durch Institutionen vorgegeben. An die Stelle von Arbeit und Kirche treten unterschiedliche Gruppenzugehörigkeiten, darunter Identitäten in Zusammenhang mit Gaming und E-Sport. Gemeinsam mit Markus Gennat von der FH Münster sprechen wir über Identitätskonstruktion und welche Rolle Games dabei einnehmen können.

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Die Retrospektion ist unser neues Podcast-Format über Nostalgie und eure Erinnerungen an alte Spiele. Wir gehen live auf Sendung und ihr könnt mitreden! – In der ersten Folge reisen wir mit euch zurück ins Jahr 1996, als eines der letzten großen SNES-Rollenspiele in Europa erschien: Terranigma. Das Rollenspiel wurde bis heute vielfach für sein Artdesign, seine Musik und seine Geschichte gefeiert. Auf andere Systeme portiert wurde es bisher jedoch nicht. Gemeinsam mit Christiane Attig besprechen wir, was das Spiel einzigartig macht und hören dabei auch Geschichten aus dem Publikum.

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Tapetenwechsel: Wir ziehen aufs Land. Oder auf eine Insel. Das Wetter ist gut, die Arbeit ist ehrlich und die Menschen sind schön. Wir farmen, wir daten, wir bauen ein Haus. Wir leben das gute Leben! Das ist Stardew Valley. Das ist Harvest Moon. Oder Animal Crossing. Aber wie nennt man diese Spiele? Über welches Genre sprechen wir? Und warum machen diese Games uns gute Laune? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge.

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„Erkunden Sie atemberaubende Landschaften und entdecken Sie eine Vielzahl abwechslungsreicher Aktivitäten“, könnte entweder einen Südseeurlaub bewerben oder aber ein Computerspiel. Neben dieser Ansprache von Zielgruppen gibt es noch weitere Gemeinsamkeiten, erklärt uns Anh-Thu Nguyen (Ritsumeikan University), die zu Tourismus und Reisen in Games in forscht. Gemeinsam unternehmen wir eine Reise durch den Spiele-Tourismus.

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Japanische Rollenspiele sind beinahe so alt wie Videospiele selbst. Doch welches die bestimmenden Merkmale des Genres sind, wird noch immer hitzig diskutiert. Insbesondere die Zügehörigkeit einzelner Titel wie Dark Souls spalten leidenschaftliche Spieler*innen bis heute. Was unterscheidet das JRPG überhaupt vom westlichen Rollenspiel? Welchen Stellenwert nimmt die japanische Kultur dabei ein? Welche Rolle spielen Gameplay-Elemente wie das Grinden? All das und mehr besprechen wir mit unserem Gast und JRPG-Experten Gregor Kartsios.

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Es ist Pride Month! Das nehmen wir zum Anlass, um einen Blick auf Queerness in Games zu werfen. Wer gehört zur queeren Community und wofür steht LGBTQIA? Wie werden queere Figuren in Games dargestellt und welche Stereotype sollten wir besser entsorgen? Gemeinsam mit der Journalistin und Podcasterin Lara Keilbart (Polygamia) sprechen wir über queere Identitäten und die Bedeutung von LGBTQIA-Themen in Games.

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Der Boden ist Lava! Das gilt jedenfalls, wenn man sich in aktive Vulkane hinein begibt. Was in der Realität selten vorkommt, ist Alltag für Videospielheld*innen wie Link, Samus und Chris Redfield. Warum sind Vulkane gerade für Bosskämpfe so beliebt? Wie können Games den Vulkan für sich nutzen und interessant gestalten? Ein ludopsychologischer Blick auf den Extremraum Vulkan.

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