In Walking Simulators läuft man so herum – oder? Vielleicht ist die Bezeichnung irreführend. In diesen meist narrativen Spielen geht es zwar um Exploration, aber das Gehen spielt dabei die kleinste Rolle. In dieser Folge fragen wir uns, was in den Spieler:innen passiert, wenn auf dem Bildschirm mal nicht so viel passiert. Außerdem diskutieren wir den Begriff und mögliche Alternativen.

Titelbild: Firwatch, Campo Santo

Ambience Action Games?

Walking Simulator hat sich als Begriff für das Genre inzwischen durchgesetzt – obwohl er zunächst abschätzig gemeint war. Dass er die Sorte Spiel jedoch nicht ausreichend beschreibt, finden auch der Spieleforscher Felix Zimmermann und der Kulturwissenschaftler Christian Huberts. Gemeinsam haben sie den Begriff des Ambience Action Games entwickelt. Damit lenken sie den Blick weg von den (reduzierten) Handlungen der Spieler:innen und richten ihn stattdessen auf die Spielumgebung. In dieser Podcast-Folge gehen wir von dort nochmal weiter und richten den Blick zurück auf das Innenleben der Spieler:innen.

Mit Einspielern von
TLDR
  • 00:00:00 Intro und unsere Erfahrungen mit Walking Simulators
  • 00:12:41 Community-Umfrage
  • 00:27:04 Stimmung, Atmosphäre, Ästhetik
  • 00:36:04 Innere Prozesse: Findet das Spiel in uns statt?
  • 00:43:14 Sind Walking Simulators Spiele?
  • 00:56:48 Verben des Handelns
  • 01:13:53 Alternativer Begriff: Ambience Action Game
  • 01:36:30 Walking Simulators, Game Literacy und Zugänglichkeit
  • 01:45:17 Abmoderation
Spiele in der Folge
  • What Remains of Edith Finch
  • Dear Esther
  • Firewatch
  • The Stanley Parable
  • The Vanishing of Ethan Carter
  • Proteus
  • Gone Home
  • Oxenfree
  • Journey
  • Leons Identität
Psychologie und Konzepte
Weitere Links
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